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„Die Kinder kommen hier an und sind sprachlos. Wir geben ihnen eine Stimme durch ihr eigenes Tun.“

Pamela Rosenberg,
Ehem. Intendantin der Berliner Philharmoniker
Mit-Initiatorin des Projekts

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Vision

Das Projekt MitMachMusik fördert das Selbstbewusstsein und die Integration von geflüchteten Kindern durch Musizieren und Singen.

Fremd sein
Wer flüchten muss, gibt alles Bekannte auf. Der folgenschwere Verlust der vertrauten Umgebung, der gelebten Traditionen, der Freunde und oftmals auch der Familie verunsichert, macht sprach- und orientierungslos. Im Jahr 2015 kamen mehr als 300.000 Kinder und Jugendliche als Geflüchtete zu uns. Um diese jungen Menschen vor einer Zukunft als Außenseiter zu bewahren und der Entstehung neuer sozialer Brennpunkte entgegenzuwirken, ist es unerlässlich, sie emotional, sprachlich, kulturell und intellektuell in unser soziales System zu integrieren.

Eine universelle Sprache
Mit dem Ziel, diese Integration durch gemeinsames Musizieren zu fördern, haben wir im April 2016 den Verein „MitMachMusik“ gegründet. Nach ihrer Ankunft in Deutschland leben geflüchtete Kinder mit Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen, mit unterschiedlichen Religionen und politischen Überzeugungen auf oft engstem Raum zusammen. Wir sehen Musik als ersten, unmittelbaren Schritt des gegenseitigen Kennenlernens und der Integration in einer Sprache, die jeder versteht.

Musik wirkt
Gemeinsames Musizieren vermittelt Leichtigkeit und Freude, schafft ein Gefühl der Zusammengehörigkeit und fördert das Selbstwertgefühl und das Selbstbewusstsein des Einzelnen. Die integrative Wirkung von Musik überträgt sich auch positiv auf erwachsene Geflüchtete. Indem wir die Kinder und Jugendlichen dabei unterstützen, ihren innerseelischen Krieg zu beenden, tragen wir zu einer friedlichen, gemeinsamen Zukunft bei.

„Wir glauben daran, dass Musik menschliche Zusammengehörigkeit erfahrbar macht.“

Marie Kogge,
Mit-Initiatorin des Projekts