Der Kinderarzt Peter Hauber organisierte zusammen mit seiner Frau Ingrid in mehr als 38 Jahren im Namen der IPPNW Benefizkonzerte, um der Zerstörung unserer Erde immer wieder ein Stück Kultur entgegenzustellen.
Ende 2015, dem Höhepunkt des Zustroms von Geflüchteten nach Deutschland, schlug Hauber dem Deutschen Musikrat vor, nach dem Vorbild von „El Sistema“ den hunderttausenden Kindern, die in Deutschland eine neue Heimat suchen, durch Musikunterricht eine Perspektive zu geben. Für ihn ein Weg, um zu verhindern, dass diese Kinder ins soziale Abseits gelangen und damit auch zu einem Problem für uns werden, „denn nicht nur unsere, sondern auch diese Kinder sind unsere Zukunft“.
Sein Appell lief ins Leere, der Deutsche Musikrat fühlte sich nicht zuständig. Ende 2015 gründete er zusammen mit seiner Frau und seinem Kollegen Martin Ross die erste „MitMachMusik“ in Berlin und organisierte seitdem auch vier Benefizkonzerte für das Projekt.
Um ihre instrumentalen Fähigkeiten zu entwickeln und dauerhaft am Ensemble-Spiel teilzunehmen, brauchen die Kinder eigene Instrumente. Das eigene Instrument ermöglicht zudem das regelmäßige Üben und Spielen auch außerhalb der MitMachMusik-Unterrichte.
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Social Emotional Learning bedeutet:
Self awareness – die Wahrnehmung des eigenen Individuums
Self management – die Verantwortung für sich selbst und die Erreichung der selbstgesteckten Ziele
Social awareness – die Wahrnehmung als Individuum als Teil einer Gruppe
Relationship skills – wie man unterschiedliche Rolle annimmt und Beziehungen aufbaut. Jeder ist wichtig, jeder wird gebraucht!
Mit SEL, vermitteln wir unseren Schülern die Kompetenz, die sie brauchen, um ihr eigener Lehrer zu sein. Eine Fähigkeit, die sie nicht nur für das Erlernen eines Instrumentes benötigen.